Lavamünd, die 3te – das 3 Nationen Turnier

alleVom 19. bis 21. Juni fand in der Markgemeinde Lavamünd, im südöstlichen Kärnten ein 3 Nationen CP-Fußball Turnier statt. Neben der erst 2012 gegründeten Österreichischen Nationalmannschaft machten sich noch das Nationalteam aus Schottland und aus der Ukraine auf den Weg ins Lavanttal.

Im Eröffnungsspiel am Donnerstagabend in der Stauseearena stand der Österreichischen 7-a-side Auswahl vor geschätzten 500 ZuschauerInnen niemand geringerer als die Ukraine. Den Ehrenankick machte der Schirmherr des Turniers Tormannlegende Franz Wohlfahrt, gemeinsam mit KFV-Präsident Werner Lippitz, Sotchi-Medaillengewinner Markus Salcher, KBSV-Präsident Franz Weingartner und Bürgermeister Josef Ruthardt.

Das Team aus dem Osten ist 2-facher Paralympicssieger, sowie mehrfacher Welt- und Europameister und ein absolutes internationales Topteam. Sie zeigten ihre Qualität auch von Anfang und gingen gleich durch einen Doppelschlag in den ersten fünf Minuten mit 2 zu 0 in Führung. Die Rot-Weiß-Roten Kicker schlugen sich in diesem David gegen Goliath Spiel kämpferisch und mutig, konnten am Anfang der 2. Halbzeit sogar noch den Anschlusstreffer durch Peter Dostal erzielen. Am Ende gingen die Ukrainer doch mit 4 zu 1 als überlegener Sieger vom Platz. Fairnesshalber muss vermerkt werden, dass es auch wesentlich höher hätte ausgehen können.

Am Freitagabend  war die Stauseearena  für das vorgezogene Finale zwischen dem Weltranglisten Achter Schottland und der Ukraine wieder ähnlich gut besucht. Die gelb-blauen ließen keine Zweifel aufkommen warum sie seit Jahren der absoluten Weltspitze angehören. Sie kontrollierten über die gesamten 60 Minuten das Spielgeschehen und gewannen am Ende deutlich mit 7 zu 2.

Vor dem letzten Turnierspiel durfte auch die eben erst vom Aufstieg in die 1. Klasse gekrönte Kampfmannschaft des Lavamünder Sportvereins sich mit den Ukrainern messen. Und auch sie fanden keine Mittel gegen diese Klassebehindertenfussballmannschaft. Die Ukraine besiegte den LSV in diesem Freundschaftsspiel mit 9 zu 2.

Das letzte Turnierspiel war zwischen Österreich und Schottland. Die Voraussetzung für das Spiel waren die gleichen: vollgepackte Stauseearena und ein übermächtiger Gegner. Die Österreicher zeigten sich wieder taktisch gut aufgestellt und mit sehr hohem Einsatz, kamen jedoch mit der britischen Härte jedoch nicht zurecht und fanden sich zur Pause mit 3 zu 0 im Rückstand. Am Anfang der zweiten Halbzeit vergaben sie sogar noch einen Penalty und verloren schließlich deutlich mit 7 zu 0.

Für die Entwicklung des 7-a-side Fußball in Österreich waren die Tage in Kärnten von großer Bedeutung. Neue Spieler wurden rekrutiert, wichtige Partner konnten gewonnen werden und die Mannschaft wächst weiter zusammen. Der eingeschlagene Weg führt zur Weltspitze, die nicht außer Reichweite ist.

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Zum Abschluss ein riesen Dankeschön an alle Lavamünder, insbesondere an Reinhold und Klaudia Ertler für die außergewöhnliche Gastfreundschaft, den Einsatz, die Verlässlichkeit, die Freude und für den besonderen Empfang unserer Sportler. Alle Teams freuen sich auf das nächste Mal, dass sie bei untergehender Sonne Fußballspielen können und dabei zu sehen wie Lavant in Drau mündet und dann weiter durch das Lavanttal fließt!

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